Drupal vs. Typo3 oder Warum die "Deutschen" erst jetzt kapiert haben das Typo3 tot ist?

Die ist natürlich kein konstruktiver CMS-Vergleich bei dem ich Features gegenüberstelle. Es ist lediglich das Ergebnis einer kurzen Recherche bei Google Insights for Search mit den Begriffen Drupal und Typo3.

Bei der weltweiten Einstellung sieht man direkt, dass Drupal bereits seit Mitte 2006 die Führung zwischen den beiden Systemen übernommen hat. Schränkt man dann die Ergebnisse auf Deutschland, Österreich oder Schweiz ein, stellt man fest, dass die Deutschsprachigen ihrer Vollmichsau Typo3 noch immer recht treu sind. Allerdings geht der Trend auch da endlich nach unten. :)

Gründe für diese "Trägheit" gebe ich dem Sprichwort "Never change a running system".

Zum Schluss noch mein persönliches Unwort des Jahres: Aneurysma - alles Gute!

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Kommentare

Kommentar-Archiv (vor 2014)

Mathias Köhler , am: 02.01.2009 - 04:31

Das liegt wahrscheinlich daran, dass Typo3 wesentlich schwerer zu erlernen ist und alles was schwer ist wird meist auch nicht näher betrachtet. (z.B. GNU/Linux was meiner Meinung nach das beste OS ist)

Ich persönlich bin erst heute damit angefangen, mich mit Typo3 zu beschäftigen. Ich hab mir ein Buch bestellt, versuche das CMS zu verstehen und bilde mir dann eine Meinung ob es für mich gestorben ist oder nicht.

pebosi , am: 02.01.2009 - 13:13

Ja, diese schwere Erlernbarkeit sollte man sich doch nicht extra zumuten wenn es CMS gibt die wesentlich einfacher sind...

Gast , am: 09.01.2009 - 17:33

kommt immer drauf an was man machen will, ne? Solange alles über die oberfläche läuft ist drupal super, aber wenn man kein php kann, ist typoscript für individuelle programmierung nicht schlecht..

Gast , am: 09.01.2009 - 19:14

Naja, dann arbeite ich doch lieber bei Drupal mit reinem PHP als mir für Typo3 noch extra Typoscript anzueignen.

Gast , am: 12.01.2009 - 13:53

Na kommt Leute, so schwer ist es ja nun auch nicht und die Moeglichkeiten sind nahezu unendlich.

Gast , am: 22.01.2009 - 00:36

beschäftige mich seit einem jahr mit typo3 und finde die vielfalt der Möglichkeiten ebenfalls ein ultimatives plus.

Julian , am: 10.05.2009 - 12:34

Was ist das denn für schwachsinniger Vergleich???
Google Insights for Search stellt lediglich Suchanfragen gegenüber. Das lässt aber keine Aussage über die Verbreitung zu, ja nicht mal über die Verbeitung der Wörter innerhalb des Webs. Ob Drupal die Führung zwischen den beiden Systemen übernommen hat, vage ich zu bezweifeln. Die Ergebnisse des Vergleichs belegen eher, dass mehr Fragen zu Drupal beantwortet werden sollen. Daraus könnte man mehreres folgern:
- Drupal ist schlechter dokumentiert, weshalb mal Antworten via Google statt beim Projekt selbst sucht
- Drupal ist - entgegen mancher Kommentare hier - schwerer verständlich als TYPO3 (weshalb via Google nach Lösungen gesucht wird)
- Drupal verursacht mehr Probleme, zu denen nach Lösungen gesucht werden muss
- ...

Interessanter wäre doch ein konstruktiver Vergleich, etwa:
- Wieviele Seiten werden mit welchem der beiden CMSe betrieben?
- Wie sieht es mit den Features aus?
- Wie gut/schnell ist die Entwicklung/Bugfixing/...?
- Welche Qualität haben die umgesetzen Seiten (Hobbybastler oder professioneller Einsatz)?
- ...

Gast , am: 11.05.2009 - 08:33

Es ist ja gezielt "kein konstruktiver" Vergleich...

Steven Greenwood , am: 03.10.2009 - 21:33

Ich habe auch mal Typo3 und Drupal verglichen
und habe mich fuer Drupal entschieden.
Auch meine Kunden moegen das Backend-Front-End-System
von Drupal.

Gast , am: 08.10.2009 - 13:36

btw. es heißt "Eierlegende Wollmilchsau"
(und nicht Vollmichsau, dazu auch noch ohne ein einziges "l" in der Milch)

...oder sollte das etwa eine neue Wortschöpfung sein, so in der Richtung "Egoismus": Das gehört voll mir/mich!?! *g*

Und wer schonmal Server administriert hat, oder mit ähnlich komplexen Konstrukten sich herumschlagen muß, weiß den Spruch "never touch a running system" sehr zu schätzen! ;-)

Letztendlich kann ich mich den Vorpostern nur anschließen: Ein Vergleich den die Welt nicht braucht.... sinnlos....

Grüßle!

Steffen , am: 13.10.2009 - 11:54

Sorry, aber wirklich absoluter Käse. Die Quelle deiner Ergebnisse zeigt ja die Qualität deiner "Studie".
Weder die Entwicklung von TYPO3 ist tot ([1], Releasetermin von 4.3 am 28.11), noch kann ich sonst irgendwie vernehmen, dass TYPO3 keiner mehr will.

Klingt ehr nach jemandem, der sich mal an TYPO3 versucht hat und gescheitert ist.

Heist keinesfalls dass Drupal schlecht ist - im Gegenteil: Zwischen einigen Drupal- und TYPO3-Entwicklern herrscht reger Austausch, sondern nur dass der Informationsgehalt des Beitrags so viel Aufwand für den Kommentar eigentlich gar nicht wert ist.

[1] https://svn.typo3.org/TYPO3v4/Core/trunk/ChangeLog

drcho , am: 05.11.2009 - 11:41

Also ganz so negativ würde ich das auch nicht formulieren. Ist schon ersichtlich, dass TYPO3 einige Schwierigkeiten durch sein großes Gewicht hat, das sieht man alleine schon an der abnehmenden Artikeldichte über TYPO3 im t3n-Magazin. Und Extensions unter TYPO3 sind auch derzeit noch etwas aufwendig zu realisieren. Allerdings sollte man mal die 5er Version mal abwarten, die mit eigenem neuen Framework ins Rennen geht, und dann ist vielleicht wieder Drupal schlechter. Ich denke sowieso, dass die Zukunft von professionellen Websites stärker Richtung Dienste und Applikationen geht, und da sind Frameworks eben wichtiger als fertige CMSysteme. Aber mit so provokanten Titeln lockt man natürlich Leute in das eigene Blog ;-)

Gast , am: 05.11.2009 - 14:33

Bis Typo3 in Version 5 rauskommt ist dann auch hoffentlich Drupal 7 da :)
Dann hat Typo3 gar keine Chance mehr!

drcho , am: 05.11.2009 - 17:29

Tsss. Auf diesem Niveau bringt das Ganze ja wenig. Fakten statt Google Trends wären hier gefragt.

Gast , am: 20.01.2010 - 13:12

Ich schmeiß mich weg!!!
Allein die Überschrift ist sowas von lachhaft. Vielleicht solltest Du Dich erstmal mit beiden Systemen beschäftigen. Wenn Du nur Drupal kennst, kannst Du wohl schlecht Vergleiche ziehen.

Und wenn hier jemand lieber mit reinem php arbeitet, statt sich mit TS zu beschäftigen oder T3-Funktionen zur Entwicklung von ext zu benutzen, weil die vielleicht viel sicherer sind, dann werden diese Leute wohl immer im web1.0 stecken bleiben.

Es ist aber immer wieder zu erkennen, dass wenn das eigene Produkt nicht läuft, man Konkurrenzprodukte schlecht redet. In der T3-Community hat man es zumindest nicht nötig andere CMS schlecht zu reden

Gast , am: 20.01.2010 - 13:20

Naja, ich finde Typo3 auch einfach nur schlecht...

Klaus , am: 13.04.2010 - 09:21

Ich finde etwas schlecht zu machen, nur weil man nicht weiß wie etwas funktioniert, ist eine menschliche Schwäche.
Ich bin bis jetzt bei Typo3 noch an keine Grenze gestossen. Letztendlich kann es dem Frontend-Nutzer doch egal sein welches CMS er benutzt, letztendlich wird er sich nie mit dem Backend wirklich auseinandersetzten müssen. Wenn man damit Geld verdienen will, ist es sicher nicht das schlechteste wenn nur wenige sich damit auskennen. ;-)

Alex , am: 30.04.2010 - 14:06

Hi, du hast im footer Dupal Blog statt Drupal Blog stehen.

alem_r , am: 08.06.2010 - 10:21

naja allgemein sind Typo3 Seiten sehr träge im vergleich zu Wordpress oder Joomla, selbst die jquery funktionen haben eine gewisse Latenz.

Für die meisten Webseiten ist der Core schon zu gross - was bringt einer einfachen KMU präsentations-Webseite eigentlich so viel Vorteil das sie 30% mehr Stunden aufwand bezahlen möchten?

Die Extension Seite ist total unübersichtlich, ohne richtige demo vorschau und die sreenshots sind meisten nur vom backend was sowieso meisten gleich aussieht. und seit tt_news, templavoila, realurl usw hat sich dort nicht viel getan.

Ich habe nix gegen typoscript aber wemm ich selbst für eine einfache navigation 3 zeilen code schreiben muss finde ich das lächerlich.

Typo 3 hat allerdings sehr starke Vorteile - Der Seitenbaum, Die Benutzerverwaltung, Die Logik der Inhalt elemente usw usw.

Im moment würde ich typo3 für die meisten projekte nicht einsetzen. Mich nervt einfach diese "Windows XP"-Logik/Optik ich freue mich aber sehr auf typo3 5 und könnte mir vorstellen das Typo3 v5 für CMS etwas wird was Photoshop für die Bildbearbeitung ist - inshallah ;)

Gast , am: 08.06.2010 - 10:30

Zum Glück kommt dann auch Drupal 7 :) Dann wird Typo3 v5 floppen...

Gast , am: 11.06.2010 - 12:56

um Glück kommt dann auch Drupal 7 Smiling Dann wird Typo3 v5 floppen...

ihr habt vielleicht Probleme

Gast , am: 11.06.2010 - 13:01

Also dieser "Dupal Blog" hat aber auch ne schlechte performance oO
Wie lächerliche das hier ist.
Lern mal genau zu arbeiten bevor du eine Website machst die Dein bevorzugtes CMS vertreten soll.

Von mir würdeste einen Tritt bekommen wenn du so was für eins meiner Projekte abliefern würdest.

pebosi , am: 11.06.2010 - 13:15

Wenn man keine Ahnung hat... :)

Luke , am: 22.06.2010 - 11:52

Der Blogeintrag ist ja wirklich auf unterstem Niveau.
Ich glaube keineswegs dass Typo3 tot ist. Ich bin weder ein Verfächter des einen, noch des anderen. Ich habe mich in letzter Zeit mit Drupal auseinander gesetzt was mir vor allem deshalb gut gefällt, weil ich damit sehr schlanke Seiten erstellen kann, und werde mir jetzt auch Typo3 anschauen, was mir von der Administration usw. besser gefällt. Welches "gewinnt" hängt vermutlich von den Anforderungen ab. Da Typo3 selbst von sich nicht behauptet das "einfach 3-schritte-cms" zu sein, kann man ihm meiner Meinung nach Komplexität auch nicht vorwerfen.

Sowohl Drupal als auch Typo3 leben und sind in Entwicklung. Ich bin gespannt zu sehen wie es mit beiden Systemen vorangeht und würde mich hüten, eins als "tot" zu bezeichnen.

Oli , am: 23.07.2010 - 14:15

Grundsätzlich ist weder Drupal noch Typo3 ein OneClick CMS. Eher in diese Richtung gehen z.B. Typo Light oder Joomla.

Meine Erkenntnis ist, dass meine Kunden wesentlich lieber mit Typo3 arbeiten als mit einem Drupal. Das beginnt schon bei den Funktionen (Workspaces, Versionierung usw.) und geht über die Bedienbarkeit (Seitenbaum, Frontendediting) bis zum Backend.

Wenn man die Systeme im Griff hat, kann man eine solche Webseite http://www.spiritofnature.eu/ in 3-4 Tagen bauen.

Super wäre in solchen Diskusionen wenn es etwas Sachlicher zur Sache gehen würde, dann bringt das auch wirklich allen etwas, vor allem wenn sich jemand noch nicht für ein System entschieden hat.

bt82 , am: 27.07.2010 - 23:26

Na dann halten wir es doch sachlich.

Alle genannten Möglichkeiten bestehen auch in Drupal, also weiss ja gar nicht, warum sich die ganzen Typo3-Fritzen so aufregen.

Kunden benutzen halt die Umgebung, die man Ihnen anbietet. Falls euer einziges Argument ein Backend ist, dann muss ich euch leider enttäuschen. In Drupal kann man in wenigen Schritten ein voll-funktionstüchtiges Backend erstellen.
Nur ist ein Backend nicht standardmässig in Drupal eingebaut, weil es völlig überflüssig ist und den Workflow nur behindert.

Oli, übrigens würde ich nicht mit einer Seite prahlen, die technisch nicht eindwandfrei ist.

Mein Fazit ist ganz einfach. Was man benutzt ist eigentlich komplett egal, solange die Seiten technisch gut, zugänglich und übersichtlich gestaltet sind.

Ich habe mit beiden Systemen gearbeitet und Typo3 hat eine etwas steilere Lernkurve und ist für Endverbraucherseiten Overkill, Drupal kann ich aber auch nicht gerade als einfach einstufen.

It's Your Choice

Vish , am: 11.08.2010 - 13:28

Ich arbeite seit mehreren Jahren beruflich mit TYPO3 und empfand es von Anfang an besonders aus softwarearchitektonischer Sicht als absolute Katastrophe. Zudem ist die Dokumention grottig bis nicht vorhanden, die API voller Altlasten und Inkonsistenzen, das Codeniveau größtenteils auf dem vor 10 Jahren und die Usability im Backend mangelhaft. Zudem sind leider auch die meisten Extensions auf erschreckend niedrigem Codeniveau, was bei der abstrusen Plugin-Schnittstelle allerdings auch kein Wunder ist.

FLOW3 und ExtBase gehen grundsätzlich den richtigen Weg, doch bin ich skeptisch, ob sich TYPO3 jemals von den Altlasten befreien kann. Jedenfalls würde ich derzeitig definitiv kein Neuprojekt auf Basis von TYPO3 realisieren!

Michael , am: 15.09.2010 - 10:03

Trotzdem Quatsch.
Nach Deiner Theorie wäre Wordpress also noch besser? Und wie sagt man so schön: man soll Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Solche Blog-Einträge bringen Dir Klicks, aber dem Leser rein gar nichts.
Einen etwas fundierterer Vergleich bietet mein Beitrag "TYPO3 vs. Drupal - Vor- und Nachteile und was TYPO3 dringend machen muss".
Mfg, Michael

Ray , am: 15.09.2010 - 10:11

Letztlich kann man mit Drupal und TYPO3 gleichermaßen komplexe Websites realisieren. Sinnvoll ist, abzuwägen, für welches Projekt welches System besonders gut geeignet ist.

TYPO3 ist besonders für Content-starke Seiten extrem gut geeignet. Hier ist die Aufteilung des Backends äußerst hilfreich, um all den Content zu verwalten und die Übersicht nicht zu verlieren.

Heute noch zu behaupten, TYPO3 sei schlecht dokumentiert, ist nicht nachvollziehbar. t3n-Magazin, zahlreiche Bücher, Online-Plattform und eine riesige Community, die an diversen Stellen rege diskutiert - mehr geht fast schon nicht mehr.

Bislang arbeite ich fast ausschließlich mit TYPO3, was auch daran liegt, dass ich mich noch nicht allzu lange mit Drupal beschäftige. Daher will ich mich hier auch nicht festlegen, welches das bessere System ist.

Gast , am: 15.09.2010 - 13:34

Drupal vs. Typo3 oder Warum die "Deutschen" erst jetzt kapiert haben das Typo3 tot ist?

Wer das behauptet gehört weggesperrt.
Ich muss mich seit ca. einem Jahr mit Drupal rumschlagen und ich muss sagen, je mehr man Sonderwünsche hat, desto mehr muss man selbst Hand anlegen und vieles programieren.

Bei größeren Projekten verliert man recht schnell den Überblick, kein Seitenbaum.
Irgendwo wird der Inhalt schon sein. Drupal ist gegenüber TYPO3 recht Ressourcenhungrig.Ich persönlich mag Drupal überhaupt nicht. Ganz ehrlich, ich hasse Drupal. ;-)

Ich vermisse in Drupal z. B. eine Zeitsteuerung für Inhalte (extra Modul). Es müssen,für Sonderwünsche viele Module extra installiert oder gar selbst geschrieben werden. Das Themong ist auch völlig Nervenaufreibend. In TYPO3 brauch ich eine Html-Datei und los gehts. Deshalb schließe ich mich Ray an und sage, es kommt daruf an, was man machen will
und die Einleitung finde ich voll daneben.

Ga3r2st , am: 06.10.2010 - 12:43

So ein Blödsinn! Es könnte genauso gut sein dass das Hilfe-System von Typo3 besser geworden ist und die Nutzer seltener nach Hilfe bei Google suchen. Oder es ist einfacher in der Benutzung geworden, oder oder oder.

Die Häufigkeit einer Suche bei Google sagt nun wirklich gar nichts aus. Ausser wie häufig etwas bei Google gesucht wird. ALles weitere ist Spekulation.321

Michael , am: 03.12.2010 - 11:55

Tadaaa - Drupal 7 RC1 ist da. Ich tendiere jedoch auch immer mehr zu Drupal. Hier noch ein etwas differenziertere Auseinandersetzung: der Vergleich TYPO3 vs. Drupal auf meinem Blog.

Gast , am: 13.12.2010 - 10:50

Naja,

als PHP-entwickler im Enterprise-Umfeld kann ich ehrlich gesagt über Drupal nur schmunzeln. TYPO3 ist um einiges komplexer und schwerer zu erlernen, als Profi arbeitet man aber spätestens nach dem 3. Projekt von einem Dev-Stock aus. Der Typoscript-"Layer" in TYPO3 ist dessen große Stärke. Die Wartbarkeit gegenüber Systemen wie joomla oder Drupal steigt deutlich, die Kunden sparen bei Änderungen an der Site-Konfiguration und nachträglichen Erweiterungen DEUTLICHST. Das Templating von TYPO3 ist v.a. mit Extbase/Fluid extrem weit vorne, da kann ich über Joomla oder Drupal-Templates und deren vorsintflutlichen Spaghetti-HTML-PHP-Mix nur lachen, ehrlich.

Wenn man hier also Drupal und TYPO3 vergleicht, dann hat aus Profi-Sicht das (ENTERPRISE!!-)CMS TYPO3 eindeutig die Nase um nicht zu sagen Lichtjahre voraus... auch Drupal 7 ändert daran nichts. Für Einsteiger und Hobby-Programmierer sowie kleine Seiten ist Joomla/Drupal sicher eine ernstzunehmende alternative, für alles andere nicht - und da wird das Geld verdient ;)...

Gast , am: 15.12.2010 - 01:27

Drupal ist einfach nur schlecht!
Schlecht programmiert sowie schlecht zu themen.
Was nutzt ein offenes System wenn selbst einfachste Anforderungen wie Menus, Pager, Suchformulare, Language-Switch etc total umprogrammiert werden müssen um eine halbwegs vernünftige Seite an den Start zu bringen.
Drupal ist für Stimper die gerne basteln...
Die Template-Engine ist ein Witz und 200-300 Module für eine Seite ist nicht gerade hilfreich in der Übersichtlichkeit.
Die Performance von Drupal ist lachhaft und resultiert aus der schlechten Konzeptionalen herangehensweise content zu laden.
Blindinhalte (SEO) müssen mühsam abgesperrt werden.
Ach und schonmal was von Klassen gehört ;-)

In Sachen sicherheit ist Drupal schnell unten durch.
Von Code Injections bis hin zur Anmeldung ungewünschter User ist alles möglich.
Vielleicht hat ein abgetrenntes Back-End seine Gründe...

Wer keine Ahnung hat und schnell fremden kram zusammen klicken will ist bei Drupal richtig wer etwas anständiges haben will sollte typo nehmen.

Jeder der über typo schimft hat sich meiner Meinung nach nie mit Typo-Script auseinander gesetzt.

Gast , am: 22.12.2010 - 21:43

Und du dich nicht mit Drupal :)

#34 , am: 21.01.2011 - 12:45

Zu deiner Entäuschung arbeite ich intensiv mit beiden Systemen.
Ich kenne mich daher mit beiden Systemen sehr gut aus. ;-)
Das ist auch nicht mein Hobby sondern mein Job.
Ich arbeite für viele Agenturen die sich ebendfalls gut mit den Systemen auskennen
und ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
Drupal hat einfach eine bessere PR Maschinerie...

Was hat mehr Macht?
Eine Drupal Seite in Typo3 zu realisieren ist kein Problem.
Eine Typo3 Seite in Drupal zu realisieren schon ehr.

Workflow?
Typo3: Designer | CMS | Programmierer
Drupal: Designer <-> CMS <-> Programmierer

Updates?
Typo3: ja
Drupal: 6 nicht auf 7

Enduser?
Typo3: FE-Editing u. BE-Editing (je nach config)
Drupal: FE == BE

.
.
.

pebosi , am: 21.01.2011 - 13:19

Also Drupal Update von 6 auf 7 ist kein Problem und wer ein "separates" Backend in Drupal braucht sollte einfach ein Admin-Theme nutzen.

Kennst dich echt sehr gut aus ;)

Gast , am: 29.01.2011 - 15:21

Ja, aber als Entickler sollte man schon PHP können. Ich habe keine lust ne Scriptsprache zu lernen die nur in einem CMS eingesetzt wird, das ein Aufwand der nicht sein muss.

Olivier Dobberkau , am: 30.01.2011 - 16:07

Hier noch ein paar meiner Gedanken zum Thema Drupal vs TYPO3

* Hier werden wieder Äpfel mit Birnen verglichen
* Drupal und TYPO3 lösen primär verschiedene Aufgaben
* Welche Marktanteile haben beide Systeme in Deutschland?
* Wer fragt an und wer bietet an?
* Wie hoch ist das durchschnittliche Budget für ein Projekt?
* Wie ist die Lebensdauer eines Projekts?
* Übersteht das Projekt ein Upgrade des CMS?
* Lassen sich komplexe Lösungen auch mit geringer qualifizierten Teilnehmern erreichen?
* Wer steht hinter dem System? Venture-Capital finanzierte Firma oder Community?
* Wie hoch ist die Anzahl unabhängiger Entwickler?
* Welche Stärken und Schwächen hat das System?
* Wie geht die Community mit diesem Stärken und Schwächen um?
* Kennt der eine das System des anderen so gut, dass dieser sich ein wirkliches Urteil erlauben kann?
* Wie sehen die Anforderung in der Zukunft aus und wie gut lassen sich diese mit dem System lösen?

Svetlio , am: 03.02.2011 - 15:08

Ich gebe Dir vollkommen recht.
Man sollte nicht versuchen hier Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

HIOB , am: 04.02.2011 - 23:55

das Niveau der Streitigkeiten zwischen zwei sehr guten Systemen ist schon "erbärmlich" - das hat Drupal und Typo nicht nötig.
Es sind beides sehr gute Entwicklungen (auf Typo 5 warte ich noch). Wer (Freelancer/Agentur) mit den Frameworks nicht klar kommt, sollte sich dann doch was anderes suchen...

interessant finde ich auch plone und modx.

best regards

whiteRoom , am: 08.02.2011 - 11:36

Site-Templating und Design sind für viele leider immer noch Nebenschauplätze. Aus Sicht der professionellen Webentwicklung kann ich dazu sagen: Ein System, dass mich darin behindert, verunmöglicht früher oder später den kommerziellen Erfolg einer Unternehmens- Website. Und nur das interessiert meine Kunden.
Typo3 gibt Agenturen und Webentwicklern die Freiheit, das umzusetzen was der Kunde möchte:
State-Of-The-Art Unternehmenskommunikation. Deshalb wird es eingesetzt und das mit Erfolg.

Aaasaasa , am: 01.05.2011 - 22:15

:)
eigene cms ist das beste für anspruchvolle oder für wirklich professionelle unternehmen aber das ist nicht die thema. ich habe sehr wenige (eigentlich nur eine - hannover messe) webseiten gesehen die mit einem oder anderem gut funktionieren und ich glaube das ich es sehr lange nicht sehen werde. und selbst die ist dank viel eigenprogrammierung und viel wissen gut gelungen. die ist mit viel ajax gemacht. viele 'profissionelle' anbieter die 'entwickeln' über typo3 oder drupal sind angelernter grafiker oder webdesigner

Peter Krummenacher , am: 15.05.2011 - 16:02

Hi Steven,
hast du irgendwo ein Vergleichschart gefunden, wo die beiden CMS gegenübergestellt werden?
Danke für dein Feedback.
Peter Krummenacher

Robert , am: 13.07.2011 - 05:10

Ich will kein neues Fass aufmachen. Aber wenn es zuoberst heisst, Linux das beste OS, dann muss ich ganz klar sagen, das beste OS ist und bleibt Mac OS.

Easy zu bedienen für Laien und von den Möglichkeiten, gerade auch unter der Haube, absolut erste Wahl bei den Profis. Ob Tonstudio, Filmindustrie, Science - Mac OS ist hier definitiv state-of-the-art und absolut erste Wahl.

In einer Serverumgebung mag man von mir aus Linux den Vorzug geben. Aber bitte schön, ich kenne kein eleganteres OS als das von Apple.

Man sieht es doch auch an den endlosen Clones aus anderen Bereichen (Mobile, iPad, iPod, iPhone). Es ist schon widerlich wie die Industrie hier kupfert. Inspiration scheint vor Apple wirklich ein Fremdwort im IT Business gewesen zu sein.

Immer getreu dem Motto, es geht auch hässlich. Immer wieder aktuell das Beispiel Windoof. Naja, und Linux hin oder her. Muss den das Gui immer sch**** ausschauen?

Hans , am: 28.07.2011 - 19:29

Jojo ich glaub auch, dass Seiten wie economist.com mittlerweile mit Drupal laufen weil man sich halt nur " Einsteiger und Hobby-Programmierer" leisten konnte. Danke für deine "Profi-Sicht"

Andy , am: 09.08.2011 - 00:07

Was soll ich dazu sagen?

Tyop oder Drupal? ICh kenne viele Seiten im Netz die mit Typo realisiert wurden. Selber arbeite ich jedoch schon lange mit Drupal und bin sehr zufrieden. Ich jedes der beiden Systeme hat etwas zu bieten. Meine Kunden freuen sich über die einfache bedienung im Front- und Backend. Ich muss jedoch zustimmen, dass es bei Drupal häufig zu problemen kommt. Wer sich also nicht mit PHP, HTML und CSS auskennt, sollte lieber die Finger von neuen Versionen lassen.

Ich denke der Marktanteil von Drupal wird wachsen. Typo ist deshalb aber noch lange nicht tot.

Grüße,
Andy

Bernhard Berger , am: 24.09.2011 - 14:20

Um die "gute" Recherche des Artikels zu stützen: es heißt "TYPO3" und nicht "Typo3". Vergleichbar falsch wäre "Bmw", "Vw", "Fifa", "Uefa", etc...

Michael K , am: 18.12.2011 - 00:58

Ach bitte....:-)

Das ist im Endeffekt doch wieder so ein..."Was ist besser?"

Ich hasse Religionskriege...

Ich arbeite mit beiden Systemen im größeren Umfeld....Und noch mit anderen Systemen, wie MOSS2010, RedDot, Documentum....

Wenn man es so betrachtet, ist joomla eines der meist verwendeten Systeme überhaupt...

Aber mal ehrlich: Würdet Ihr eine Enterprise-Seite mit hohen Sicherheitsbedürftnissen oder redaktionellem Workflow damit umsetzen? Natürlich nicht!

Oder würdet Ihr eine Mini-Site für einen IT Nope mit T3, ez-Publish oder Drupal aufsetzen??? Auch nicht, denn das wäre ja "mit Kanonen auf Spatzen schießen"...

Wir können das Ding ja weiter spinnen. Viel weniger Unternehmen setzen EMC Documentum ein aber ist das sündhaft teure EMC System deshalb tot? Sicher nicht! Es kommt halt nur für gigantische Projekte mit sehr hohem Budget in Frage... Und mal ganz davon ab: Es ist wirklich sehr viel schwieriger zu implementieren als T3. In einigen Fällen ist es aber das richtige System...

The right tool for the job ist die hier Devise!

Drupal und T3 setzen unterschiedliche Schwerpunkte....Und wenn man sich ansieht welche Großunternehmen T3 anwenden, dann ist das System lange nicht tot. In V. 5 wird Typo3 JSR Standards bezüglich zentralen Repositories erfüllen und auf die ganz großen Auftritte zielen...

Ich denke es kommt nicht darauf an ob nun Drupal oder T3 die Nase vorn haben. Wichtig ist: Hier haben zwei Opensource-CMS den Markt erheblich auf-gemischt und die Karten wurden neu verteilt. Toll...

Freak , am: 30.12.2011 - 19:21

Hey Leute mal ganz ehrlich..

Typo3, Drupal, Joomla und co..

Diese Systeme, egal welche Ihr da alle erwähnt sollten nur das Grundgerüst für faule Programmierer sein, also vergleicht nicht Systeme, die vom Workflow meist nur für das "Grundgerüst" gemacht werden und natürlich auch verbessert und verbessert. Ich konnte schon Systeme auf Joomlabasis sehen, die so sicher und perfekt vom Workflow angepasst wurden, dass drupal, typo3 und etliche andere Grundgerüste da nicht nur alt aussehen würden, sondern BLASS!
Nicht dass es jetzt heisst ich sei Joomla FAN:
Nein, ich möchte damit sagen, dass der "FOTOGRAF die BILDER Macht!". Da nutzt ne 10.000 Euro Spiegelreflex mit den besten Objektiven nichts, wenn der Fotograf damit nichts anfangen kann!!!

Soviel dazu..

Gutes neues Jahr übrigens