Drupal vs. Typo3 oder Warum die "Deutschen" erst jetzt kapiert haben das Typo3 tot ist?

Die ist natürlich kein konstruktiver CMS-Vergleich bei dem ich Features gegenüberstelle. Es ist lediglich das Ergebnis einer kurzen Recherche bei Google Insights for Search mit den Begriffen Drupal und Typo3.

Bei der weltweiten Einstellung sieht man direkt, dass Drupal bereits seit Mitte 2006 die Führung zwischen den beiden Systemen übernommen hat. Schränkt man dann die Ergebnisse auf Deutschland, Österreich oder Schweiz ein, stellt man fest, dass die Deutschsprachigen ihrer Vollmichsau Typo3 noch immer recht treu sind. Allerdings geht der Trend auch da endlich nach unten. :)

Gründe für diese "Trägheit" gebe ich dem Sprichwort "Never change a running system".

Zum Schluss noch mein persönliches Unwort des Jahres: Aneurysma - alles Gute!

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Kommentar-Archiv (vor 2014)

Wasiko Manga , am: 27.01.2012 - 11:13

Typo3 5 wird die CMS-Welt atomisieren!!!

TypoDrup , am: 30.01.2012 - 07:55

Ich arbeite nun schon seit 7 Jahren mit TYPO3. Wenn man sich mal über die anfänglich steile Lernkurve mit der Hilfe von Tutorials und Lernvideos hinweggesetzt hat, dann ist eine individuelle Webseite schnell aufgesetzt. Das Rad wird ja nicht neu erfunden. Auch "responsive webdesign", HTML5 lassen sich (Extensin Boilerplate) gut einbauen (lästige Css Inline Styles sollen bei TYPO3 4.7 wegfallen). Man kann mit TYPO3 sehr schnell Design umsetzen. TemplaVoila hilft dabei das Backend inuitiv zu gestalten. Die Kunden finden sich schnell heimisch. Na ja, man kennt ja Windows XP. Die ALTEN HASEN fühlen sich mit dem Mäusekino (Backend von TYPO3) wohl. Extension helfen dort, wo TYPO3 mit der Grunkonfiguration scheitert. Das kostet aber eine Menge Zeit, denn viele Webpublisher sind nicht die geborenen Programmierer. Hier gibts aber viele in der Schweiz oder Im grossen nördlichen Kanton. Die freuen sich auf Aufträge. Und Zusammenarbeit macht doch Spass. Ich habe mich nun intensiv mit Drupal 7 beschäftigt und bin begeistert von "Views", ein Modul zur einfachen Umsetzung von Datenbank-Relationen. Das ist also für Kleinkunden mit beschränktem Budget sehr interessant. TYPO3 hat hier nichts zu bieten allenfalls vielleicht die Extension "browser" (bravo, weiter so). Für Kleinkunden ist auch oft ein eigenes Design zu teuer. Ein gutes abgeändertes Drupal-Design ist schnell umgesetzt. Für grosse Firmen mit mehr als 50 Seiten finde ich das sexy Backend/Frontend von Drupal ungeeignet, weil unübersichtlich. Hier punktet ein seitenorientiertes CMS eindeutig. Mein Fazit: Drupal ist sexy und frisch, TYPO3 ist stabil und flexibel und wirkt von Version zu Version frischer. Frag doch den Kunden, was er will. Take best of bothworld...

conny , am: 23.02.2012 - 17:00

Jeder Webprogrammierer hat seine individuellen Vorlieben und schwört auf "sein" CMS. Allerdings muss man das Ganze auch einmal von seitens des Kunden sehen. Und hier muss ich sagen: Drupal hat die eindeutig höhere Benutzerfreundlichkeit. Das ist gerade bei Projekten wichtig, bei denen nach der Programmierung auch noch regelmäßig Content erzeugt werden soll - und zwar auch von Menschen, die mit Internet eigentlich nicht viel am Hut haben. Typo3 kann da unerfahrene Backenduser schnell einschüchtern.
Leider kann man davon nicht jeden Kunden überzeugen.

L , am: 27.04.2012 - 01:54

Also Drupal ist eigentlich zum Teil der größte shice. Es fehlen verschachtelte Contentklassen, also dass Du zum Beispiel ein Contentklassenblock von Headline, Bild, Text verdoppeln kannst und dann diesen Block auf einer Seite nach oben/unten verschieben kannst und bitte erzähle mir nun keiner, dass das mit views möglich ist. Das doofe ist, dass viele Sachen nur mit Views möglich ist, aber ich kann keinem Redakteur zumuten, ein Views-Diplom abzulegen. Custom-Menüs sind ein kleiner Kampf und bis vor kurzem (!) waren die Menüpunkte nicht konstistent zu den Menüpunkten einer Seite (Also Menü, welches man über "Menüs" erreichen kann und Menüpunkt in der Seite). Löschte man zuerst das eine, kam ein anderes Ergebnis heraus, als wenn man das andere löschte. Zudem ist die Anzeig der Inhalte wohl ein schlechter Witz und Drupal tut dies damit ab, dass man ja über die Seite navigieren kann. Statischer Seitenexport wäre auch was Feines. Inline-Editing? da bin ich ja mal gespannt, wann das rauskommt ^^ Trotz allem... es gibt wohl kein besseres (OS)-CMS in meinen Augen. Man hat sehr viele Möglichkeiten und es gibt sehr tolle Module und super(!) Features. Auch wenn mich im großen und ganzen das ganze Clickibunti etwas nervt. Naja... also eigentlich arbeite ich recht gern mit Drupal. Typo gibt mir ein schlechtes Gefühl in vielen Dingen, was mich dazu gebracht hat, es zu lassen, wobei Anhänger der Szene mir nahelegten, es doch nochmal mit Flow zu versuchen.
Ein gutes Gefühl gab mir CONTENS (leider sehr teuer), ansatzweise PIMCore und ansonsten XICS, ein kleines, privat entwickeltes System von einem Dip.-Informatiker (Gott sei´s gedankt) mit OO-Code, Trennung von Live und Redakteursdatenbank, verschachtelter Contentobjekte etc..
Sehr sehr geil: Die Templates werden mit Tags geschrieben. Zum Beispiel . Man braucht nur ein paar Tags für eine komplette Seite und man kann Tags auch selbst schreiben und in das Tag Verzeichnis "schmeissen". Dadurch ist es möglich, komplette Frameworks zu integrieren und so perCustomTag zum Beispiel (Ruby on rails) zu benutzen. Diese Features sucht man bei fast allen CMS vergeblich, weil die Basis nicht stimmt. Dafür werden massig Module weiterentwickelt, die leider über eine bestimmte Funktionalität nicht herauskommen. Warum aber trotzdem Drupal? Weil es bei den großen CMS für beinahe alles ein Modul gibt und kein Kunde Programmiereinheiten zahlen mag für Addons.
Na vielleicht tut sich ja noch was im CMS Sektor, ich bin gespannt.
LG L
P.S.: Ein Backend zu machen, in dem man ein Backend-Theme nimmt? aha (grins). Der Artikel selbst ist natürlich nicht ganz zu ernst zu nehmen in meinen Augen, aber die Diskussionen teils interessant.

Gast , am: 23.05.2012 - 18:35

Also Drupal7 ist zum basteln ganz schick aber aus Entwicklersicht ein Graus.
Die Skalierbarkeit ist einfach zu schlecht.
Große Projekte brauchen eine Menge Programmierung.
Was gut ist sind die vielen Möglichkeiten ein zu greifen.
Allerdings braucht man die auch ^^
Typo3 ist aus Entwicklersicht sehr schick.
Durch extbase (Flow3) kommt ein professionelles Template System ins Spiel.
Da hat Drupal nicht viel zu bieten.

whatever , am: 02.07.2012 - 17:24

Ohen jetzt ein System zu werten die ganze Diskussion ist unsinn

2 Systeme mit 2 versch. Zielvorgaben.
Beide können zwar AUCH ziel x aber das nur als sideeffect.
Jetzt zu vergleichen hey ziel x kann das system besser also ist es besser ist doch kompletter unsinn.

es gibt für beide welten ihre berechtigung und sind nicht zu vergleichen . punkt aus.

natürlich wenn man wirklich will könnte man sogar die drupalstruktur in typo3 nachbauen - würde ich obwohl ich eher typo3ler bin nie tun - der aufwand wäre gigantisch dafür gibts ja auch schon drupal

typo3 ist keineswegs tot - das problem besteht aber woanders.

seit android und ios haben die mobile plattformen extrem viel entwickler abgezogen aus dem php bereich und viele "neue" ich wär so gern entwickler kommen nun nach

viele sind einfach überfordert weil ihnen weder layer programmierung noch objekte was sagen.

überhaupt ist der webbereich überlaufen mit halbwissenden "profis" und mehr oder weniger grenzwertig arbeitenden agenturen.

natürlich macht einem ein weniger kompelxes system als typo es einem leichter quick and dirty programmierung zu verkaufen - der kunde versteht dne code eh nicht..
auch hobby php bastler tun sihc leichter ist klar.

das selbe gilt aber auch wenn man ganz ohne cms arbeitet von hand in php seine seiten sechreibt...
ich kann schnell machen und bei jeder kleinigkeit mehr zeit vertun, sicherheitslücken in kauf nehmen - kaum migrationsfähig sein oder ich kanns strukturiert machen was aber sehr viel können und zeit erfordert.

typo3 hat siene mankos - eine menge - und die präpotenz mancher entwickler die ich einfach nur als unfähige idioten bezeichnen will macht mir macnhmal magenkrämpfe

als framework in seinen einsatz gebiet ist es nunmal das derzeit beste weil wohl auch einzige
joomla und drupal spielen in ganz anderen gärten die fallen da gar nicht drunter

Dennis , am: 13.08.2012 - 15:02

Da es ja eh nichts konstruktives hier ist:

Wie soll man einem selbsternannten Redakteur Beachtung schenken, wenn er so etwas wie eine "Vollmichsau" erfindet und der deutschen Sprache in die Eier tritt?

Benno , am: 26.10.2012 - 16:46

Wie blöd is denn der Beitrag?! Kein wunder dass du TYPO3 nich peilst und das "Spielzeug" Drupal einsetzen mußt ;-)

pebosi , am: 29.10.2012 - 08:35

Wie schön das hier Beiträge aus 2009 immer noch kommentiert werden. Für alle die es immer noch nicht kapiert haben, dieser Beitrag ist rein dem SEO-Gedanken entsprungen. Natürlich muss jeder selbst entscheiden welches System er nutzen will, wobei man da mit Drupal nur gewinnen kann und mit Typo3 wird man langfristig verlieren...